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Entwicklerstudios äußern sich zum Heartbeat Act und ernten mehr als nur Kritik (Update)

Entwicklerstudios äußern sich zum Heartbeat Act und ernten mehr als nur Kritik (Update)

In den letzten Jahren, aber vor allem in den letzten Monaten hat sich die politische Aktivität von Entwicklerstudios erhöht. Immer häufiger gibt es Äußerungen seitens Spieleentwickler, Publisher und auch anderen namhaften Größen in der Spieleindustrie zum Thema Politik.

Das neuste heiß diskutierte Thema ist der Schwangerschaftsabbruch in Texas, der nach Einführung des Heartbeat Acts nicht mehr nach der sechsten Schwangerschaftswoche erfolgen darf. Die Begründung liegt seitens der texanischen Regierung darin, dass ab der sechsten Woche ein Herzschlag vorliegt. Alle Bürger, auch welche, die nicht in Texas leben, können Schwangerschaftsabbrüche in Texas, die gegen diese Richtlinien erfolgen, anzeigen und mit bis zu 10.000 Dollar bestrafen lassen.

CEO Gibson des Studios hinter Maneater und auch Killing Floor hat nun Folgendes ausgesagt:

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Shipwright Studios, die bislang auch mit Tripwire co-produziert haben, distanzieren sich nun von dessen Aussagen und möchten nicht weiter mit diesen arbeiten.

Auch die Entwickler von Chivalry 2 sprechen sich für das Gesetz aus und erfahren dieselbe Ausgrenzung von Shipwright Studios.

Update:

Der CEO des Studios hinter Maneater ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Tripwire Interactive hat noch einmal betont, dass alle Äußerungen seitens Gibsons seine eigene Meinung dargestellt haben und nicht repräsentativ ist für die Meinung des Unternehmens oder der Mitarbeiter.

Grund für den Rücktritt sollen vor allem die Bekundigungen vieler Spieler gewesen sein, die gesagt haben, dass sie kein Spiel des Studios mehr kaufen würden – aufgrund der Aussage des CEOs.

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