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Crossfire: Legion (PC) – Preview

Crossfire: Legion (PC) – Preview

Das RTS-Genre ist alles andere als tot. Immer mehr RTS erscheinen derzeit auf dem Markt und darunter tummelt sich auch das noch im Early Access befindliche Crossfire: Legion.

Dabei spielt es in einer nahen Zukunft, in der zwei Parteien mit je ihren eigenen Ideologien mehr oder weniger versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Irgendwann tritt dann eine dritte Partei auf den Plan.

In genau diesen Kampf werden Spieler*innen geworfen. In gut 12 Story-Kampagnen-Missionen können sich gegen die KI behaupten, die es einem nicht so einfach macht, wie man glaubt. Momentan ist der erste Akt verfügbar, der einen gut 2 Stunden bei Laune hält. Weitere Akte sollen schon bald folgen, sodass 12 Story-Missionen insgesamt angepeilt werden.

Der Einstieg ist in den ersten paar Missionen noch recht einfach gehalten, da beispielsweise erst einmal nur die Einheitenführung geübt wird. Dann wird es nach und nach komplexer. Für Neueinsteiger wird es schon zu Beginn etwas kniffliger, daher sollten sich diese direkt auf einem einfacheren Schwierigkeitsgrad austoben. Wer aber RTS lebt und atmet, kann gut und gerne direkt etwas schwieriger einsteigen.

Die Kampagne ist ein sehr schöner Einstieg, um das Spiel und die Spielwelt kennenzulernen. Es zeigt die einzelnen Fraktionen, ihre Stärken und Schwächen. Die Story an sich kann nun nicht mit einem Starcraft verglichen werden, aber da die Entwickler*innen selbst den PvP zum Kernstück des Spiels erklären, ist dies auch in Ordnung. Man kann die Kampagne also wirklich nur als Tutorial betrachten oder auch als Dreingabe, wenn man denn so möchte. Sie ist nun nicht schlecht geschrieben, aber man weiß schon recht früh, wo das Ganze hingehen soll.

Der Schwierigkeitsgrad ist dabei sehr angenehm, da es Mission für Mission schwieriger wird, ohne wirklich zu schwierig zu werden. Da einem allerdings Taktiken und Strategien stark vorgegeben werden, ist es nicht ganz so erfüllend.

Dazu kommt eine recht beachtliche Anzahl an Einheiten: Mit 45 unterschiedlichen Einheiten, die von Infanterie bis Panzer reichen, wird für genügend Abwechslung gesorgt. Selbst die One-Liner, die man aus solchen Spielen kennt, und sei es nur so etwas wie “Ja, Commander”, bieten hier Abwechslung: Es gibt über 6.000 einzigartig gesprochene Sätze.

Anders verhält es sich im PvP-Teil. Hier kann man sich in den Fraktionen austoben. So spielt sich beispielsweise New Horizon, eine Unternehmung, die vor allem auf KI setzt, eher langsam und setzt auf Fernkampf. Global Risk hat eine immense Firepower und agiert dementsprechend auch eher aus der Ferne. Die Black List zeichnet vor allem die Mobilität aus, dafür hält sie aber nicht so viel aus. Es gibt momentan 4 Mehrspieler-Karten, auf denen 1vs1, 2vs2 und 3vs3 gespielt werden kann. Außerdem gibt es Bestenlisten und ein Season-System.

Zum Zeitpunkt der Preview sind gerade einmal 28 Spieler*innen online. Wie gut sich da ein Spiel finden lässt, ist leider schon fast an der Hand abzuzählen. Das ist aber etwas, das sich noch ändern kann und hoffentlich noch ändern wird.

Geplant ist der vollständige Release zum vierten Quartal dieses Jahr. Es ist daher durchaus wahrscheinlich, dass man ab Ende des Jahres schnell Spieler*innen findet und das Ganze detaillierter austesten kann.

In der Zwischenzeit kann aber beispielsweise auch der kooperative Part gespielt werden. Hier kann man sich mit Freund*innen verbünden und zusammen gegen die KI antreten. Zu Übungszwecken ist dies bestimmt gar nicht so schlecht. Vor allem gibt es 11 Karten, sodass es nicht schnell langweilig werden dürfte.

Geplant sind im Übrigen noch folgende Inhalte:

  • Für das nächste Update:
    • Kampagne Akt 2
    • Neue Karten
    • Neuer Mehrspielermodus
    • Patches & Korrekturen
    • Performance-Optimierung
    • Überarbeitung des Zuschauermodus
  • Für die restliche Early-Access-Phase
    • Spielstände für die Kampagne
    • Kampagne Akt 3 und 4
    • Fraktions-Upgrades und freischaltbare Inhalte
    • Anreize für Teamplay
    • Level-Editor
    • Neue Kommandanten
    • Neue Koop-Missionen
    • Neue Karten
    • Neue Mehrspielermodi
    • Neue Einheiten
    • Überarbeitung der UI
    • Benutzerdefinierte Tastenbelegung
    • Replay-System
    • Überarbeitung des Lobby-Systems
    • Steam-Workshop
    • Überarbeitung des Stores

Momentan kostet das Spiel im Early Access 29,99 Euro. Die gute Nachricht ist, auch nach dem Early Access wird das Spiel weiterhin 29,99 Euro kosten.

Und noch als letzter sehr positiver Aspekt: Es gibt zwar einen In-Game-Shop, ABER es wird nur mit In-Game-Währung bezahlt, also mit Spielgeld, das man sich erspielt. Man wird nicht extra zur Kasse gebeten.

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