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void tRrLM(); //Void Terrarium – Review

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In einer Zukunft, in der Roboter genutzt werden, um Menschen zu unterstützen und diese nur das Beste für uns wollen, in so einer Zukunft bestimmen nicht mehr wir, wie lange wir leben, sondern unsere robotischen Aufpasser.

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Das sind die ersten 20 Minuten des Spiels

Eines Tages werden Lebensmittel knapper und Roboter versuchen diese und andere wichtige Lebensbestandteile fair zu verteilen. Doch eines Tages gibt es Menschen, die sich nicht mit dem zufrieden geben und gierig auf das schauen, was andere haben. So dauert es nicht lange, bis die ersten Plünderer beginnen, Schlechtes zu tun und aus Schlechtem folgt meist auch Schlechtes.

Ein Roboter zieht daher die Reißleine. Da Menschen schlecht sind, entscheidet sich dieser, die Menschheit auszulöschen.

Zu Beginn schlüpfen wir also in die Rolle einer Maus oder Ratte, denn Menschen gibt es ja nicht mehr. Diese findet bald einen leeren Roboter vor bzw. leert sie diesen und übernimmt seinen Körper. Auf dem Weg von links bis rechts im Bild, treffen wir irgendwann auf einen seltsamen Erdhügel. In diesem befindet sich ein Mädchen – und sie scheint noch zu leben.

Sie spricht nicht, da sie zu schlafen scheint, also laufen wir erst einmal weiter, bis wir auf den einen Roboter treffen, der für die ganze Misere verantwortlich ist. Dieser gibt uns Hinweise darauf, wie wir das Mädchen retten können.

Irgendwann wacht das Mädchen auf – und die Story nimmt ihren Lauf

Erst einmal braucht sie etwas zu essen. Das beschaffen wir ihr in Dungeons. Gut, es sind keine mittelalterlichen Dungeons, immerhin spielt das Spiel in der Neuzeit mit modernen Anleihen und einiges ist mit Grünzeug überwuchert, aber nennen wir es der Einfachheit halber mal Dungeons.

Jeder Dungeon hat mehrere Stages, in denen wir Nahrungsmittel und später auch mehr finden müssen, um die junge Dame am Leben zu halten. Wir können uns frei im Dungeon bewegen, bis wir auf einen Gegner treffen. Ab da beginnt der rundenbasierte Kampf.

Der Kampf ist je nach Farblage leicht unübersichtlich

Wir haben zum einen einen Standardangriff, wir können Granaten und Ähnliches einsetzen und haben Superangriffe. Sehr störend ist dabei, dass man die Granaten immer aus dem Inventar holen muss, um diese dann zu werfen. Das fühlt sich sehr unnatürlich an. Auch das Kämpfen wirkt recht abrupt. Im einen Moment konnte man noch normal laufen, im anderen muss man Viereck drücken, um zum Gegner zu sehen und diesen dann angreifen. Dabei verliert man bei mehreren Gegnern schnell den Überblick.

Und ich suche im Inventar… in einer mega langen Liste… und suche

Um ehrlich zu sein, haben mir weder die Stages zugesagt, in denen man immer wieder bis zu einem Punkt läuft, um dann in die nächste Stage teleportiert zu werden noch haben mir die Kämpfe gefallen. Ja, die Superfähigkeiten sehen schon besser aus, machen besonders viel Schaden und mit der Zeit wird man auch besser, aber es hat sich vom Spielgefühl her nicht richtig angefühlt.

An manchen Stellen war man zu behäbig, an anderer Stelle waren die Gegner zu flink und wenn man dann auch noch gestorben ist, wurden alle Gegenstände in Schrottteile verwandelt, mit denen man dann zwar auch etwas machen konnte, aber gesammelte Heiltränke beispielsweise waren erst einmal hinüber. Dann legt man Story-Items in einen Vault, holt diese dann wieder aus dem Vault heraus und gibt sie dem Mädchen. Es entsteht ein ständiges Hin und Her.

Gut geschriebene Dialoge in einer Welt, die traurig ist, aber Hoffnung macht

Was die Geschichte besonders gut macht, macht das Gameplay an sehr vielen Ecken und Enden wieder zunichte. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen, dass das Spielgefühl persönlich ist. Auch wenn es mir absolut nicht gefallen hat, gibt es sicherlich viele Fans der Reihe Disgaea, die sich mit dieser Art des Gameplays sehr wohl fühlen dürften.

Doch kommen wir nun zur Grafik und der Performanz. Die Grafik ist in ihrem eigenen handgezeichneten Stil sehr hübsch anzusehen. Das komplette Design vermittelt ein Horizon Zero Dawn-Feeling, nur mit etwas mehr Indie-Charme. Die Performanz ist sehr stabil und auch die Downloadgröße von knapp einem GB hat man schon lange nicht mehr gesehen. Mit 24,99 Euro im PlayStation Store gehört es auch zu den günstigeren Spielen. Die Preis-Leistung ist also ebenfalls angemessen, doch rate ich vor dem Kauf, auf das Kampfsystem zu achten, ob einem das leicht altbackene, aber gut ausgearbeitete Kämpfen auch Spaß macht. Rein die Story ist definitiv eine Empfehlung wert.

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Good
50100
Pros

Der Grafikstil weiß zu gefallen

Die Story ist gut, haut einen aber auch nicht aus den Socken

Der Preis ist günstig

Cons

Das Kämpfen fühlt sich nicht gut an

Stages sind sehr altbacken

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